Künstlersozialabgabe 2018

Die Künstlersozialabgabe 2018 beträgt 4,2%.

Damit ist der Abgabesatz weiter gesunken. 2017 lag er bei 4,8%. In den drei Jahren zuvor hatte er noch bei 5,2% gelegen.

Das zum 1. Januar 2015 in Kraft getretene Künstlersozialabgabestabilisierungsgesetz (KSAStabG), durch das die Betriebsprüfungen drastisch verschärft wurden, hat also Wirkung gezeigt.

Wesentlicher Inhalt des KSAStabG ist Folgendes:

  • Bei Unternehmen, die bereits bei der Künstlersozialkasse (KSK) erfasst sind, und bei Arbeitgebern mit mehr als 19 Beschäftigten findet die Betriebsprüfung nun zwingend mindestens alle vier Jahre im Rahmen der turnusmäßigen Sozialversicherungspfüfung durch die Rentenversicherung statt.
  • Von den Arbeitgebern mit weniger als 20 Beschäftigten werden jährlich mindestens 40% geprüft, so dass bei Unternehmen dieser Gruppe im Durchschnitt alle 10 Jahre eine Prüfung erfolgt.
  • Die Künstlersozialkasse hat ein eigenes Prüfrecht für branchenspezifische Schwerpunktprüfungen und anlassbezogene Prüfungen erhalten.
  • Insgesamt wurde die Zahl der Betriebsprüfungen von ca. 70.000 auf über 400.000 Betriebsprüfungen pro Jahr erhöht.
  • Außerdem wurde durch das KSAStabG ein einheitlicher Bußgeldrahmen von bis zu 50.000 Euro eingeführt, sowie eine Bagatellgrenze. Wer im Jahr maximal 450 Euro an selbständige Kreative gezahlt hat, muss keine Künstlersozialabgabe zahlen. Diese Bagatellgrenze spielt allerdings nur bei sehr kleinen Unternehmen mit geringen oder keinen Werbeausgaben eine Rolle.
Künstlersozialabgabe 2016

Die Betriebsprüfer werden künftig ganz genau hingucken.

 

Die Entgeltmeldung für 2018 ist bis zum 31. März 2019  an die Künstlersozialkasse zu übermitteln.